Während der Stillzeit kann Milch zwischen den Mahlzeiten auslaufen. Stilleinlagen schützen BH und Kleidung und halten die Haut trockener. Nicht jede stillende Person braucht sie gleich häufig – Menge und Dauer unterscheiden sich stark.

Wie sind waschbare Stilleinlagen aufgebaut?
Die hautnahe Seite ist weich, die mittleren Schichten nehmen Flüssigkeit auf und eine äußere PUL-Schicht schützt die Kleidung. Je nach Modell kommen Bambusviskose, Baumwolle oder Coolmax zum Einsatz. Die genaue Materialzusammensetzung finden Sie in der jeweiligen Produktbeschreibung.
Flach oder geformt?
Flache Einlagen sind unkompliziert und passen in viele BHs. Geformte Stilleinlagen passen sich der Brustkontur an und können sich unter Kleidung weniger abzeichnen. Welche Form bequemer ist, hängt von Brust, BH und persönlicher Vorliebe ab.
Wie viele Paare sind sinnvoll?
Für den Einstieg reichen oft einige Paare. Wer viel Milch verliert oder nicht täglich wäscht, benötigt entsprechend mehr. Wechseln Sie die Einlage, sobald sie deutlich feucht ist. Dauerhafte Feuchtigkeit und Reibung können empfindliche oder verletzte Haut zusätzlich reizen.
Waschen und Trocknen
- Nach dem Pflegeetikett mit geeignetem Waschmittel waschen.
- Ein Wäschenetz verhindert, dass kleine Einlagen in der Türdichtung der Maschine verschwinden.
- Keinen Weichspüler verwenden, da er die Saugfähigkeit vermindern kann.
- Waschmittel gründlich ausspülen und die Einlagen vollständig trocknen lassen.
Fetthaltige Brustwarzensalben können auf Funktionsmaterialien Rückstände hinterlassen. Beachten Sie dann die Pflegehinweise; aggressives Einweichen oder große Mengen Spülmittel können Material und Hautverträglichkeit beeinträchtigen.
Wann fachliche Hilfe sinnvoll ist
Starke Schmerzen, tiefe Risse, Fieber, eine gerötete heiße Stelle an der Brust oder anhaltende Stillprobleme sollten mit Hebamme, Stillberatung oder ärztlicher Praxis besprochen werden. Eine Stilleinlage behandelt keine Entzündung.
Hier finden Sie alle waschbaren Pupus Stilleinlagen.

