Eine Schwimmwindel soll festen Stuhl zurückhalten und im Wasser gut sitzen. Sie saugt weder Poolwasser noch Urin wie eine normale Windel auf. Informieren Sie sich vor dem Besuch über die Regeln des Schwimmbads – manche Einrichtungen verlangen bestimmte Modelle oder zusätzlich eine eng anliegende Badehose.
Am besten eine echte Schwimmwindel
Eine speziell entwickelte wiederverwendbare Schwimmwindel ist leicht, schnelltrocknend und kommt ohne saugfähige Einlage aus. Normale Pocketwindeln oder Überhosen sind nicht automatisch für Chlor- oder Salzwasser ausgelegt; beachten Sie die Herstellerhinweise.
So sitzt sie richtig
- Die Bündchen liegen an Beinen und Taille rundum an, ohne einzuschneiden.
- Zwischen Haut und Stoff bleiben keine sichtbaren Lücken.
- Das Kind kann Beine und Hüften frei bewegen.
- Die Größe richtet sich nach den Angaben am Produkt, nicht nur nach dem Alter.
Eine zu lockere Windel kann Stuhl nicht zuverlässig zurückhalten. Eine zu enge Windel hinterlässt tiefe Abdrücke und schränkt den Komfort ein.
Keine Saugeinlage im Wasser
Eine normale Saugeinlage würde sich im Becken mit Wasser vollsaugen, schwer werden und die Passform verschlechtern. Deshalb wird eine Schwimmwindel ohne zusätzliche Saugeinlage getragen. Sie ist für den Aufenthalt im Wasser gedacht; vor und nach dem Schwimmen benötigt das Kind gegebenenfalls eine normale Windel.
Nach dem Schwimmen
Spülen Sie die Windel möglichst bald mit klarem Wasser aus, damit Chlor, Salz oder Sand entfernt werden. Transportieren Sie sie feucht in einem wasserdichten Windelbeutel und waschen Sie sie zu Hause nach Pflegeetikett. Lassen Sie sie vollständig trocknen und vermeiden Sie unnötig starke Hitze.
Warum Mehrweg?
Eine wiederverwendbare Schwimmwindel kann bei guter Pflege viele Schwimmbadbesuche begleiten. Das spart Einwegprodukte; zugleich stehen verschiedene Größen und Muster zur Auswahl.

