Die passende Saugeinlage hängt von Windelsystem, Größe, Urinmenge und gewünschter Trocknungszeit ab. Dieser Vergleich zeigt, worauf es bei Material und Form ankommt.
Materialien
Bambusviskose und Baumwolle
Naturfaser-Mischungen sind weich und saugfähig. Sie nehmen Flüssigkeit meist etwas langsamer auf als Mikrofaser, speichern dafür aber oft mehr. Nachteil: Je dicker die Einlage, desto länger die Trocknungszeit. Die genaue Faserzusammensetzung steht in der Produktbeschreibung.
Mikrofaser
Mikrofaser nimmt Flüssigkeit schnell auf, ist leicht und trocknet rasch. Sie sollte nicht direkt auf der Haut liegen, sondern in einer Pocketwindel oder unter einer geeigneten Deckschicht. Unter Druck kann sie Feuchtigkeit leichter wieder abgeben als viele Naturfasern.
EVO und Materialkombinationen
Dünne Funktionsmaterialien und mehrlagige Mischungen können hohe Saugkraft mit kurzer Trocknungszeit verbinden. Entscheidend sind nicht nur Materialname und Lagenzahl, sondern auch Größe, Grammatur und Verarbeitung.
Formen
- Kurze Einlage: sofort einsatzbereit, kompakt und einfach zu positionieren.
- Lange Einlage: wird gefaltet; zusätzliche Lagen können dort liegen, wo sie benötigt werden.
- Prefold/Mull: lässt sich zum Rechteck oder um das Kind falten.
- Höschenwindel: saugfähiges, körpernahes System, das eine wasserdichte Überhose benötigt.
- Booster: dünne Zusatzeinlage zur Erhöhung der Saugkraft; meist nicht als alleinige Einlage gedacht.
Welche Größe passt?
Die Grafiken zeigen typische Kombinationen für die Pupus-Größen. Maßgeblich bleiben immer die Angaben am konkreten Produkt und die individuelle Passform.




Praktische Auswahlhilfe
- Bei schnellem Einnässen: eine Einlage, die Flüssigkeit zügig aufnimmt.
- Bei größerer Urinmenge: mehr Speicherkapazität oder zusätzlicher Booster.
- Für eine schmale Windel: dünne, passend gefaltete Einlage.
- Bei langsamer Trocknung zu Hause: einige schnell trocknende Varianten ergänzen.
Alle aktuellen Modelle finden Sie in der Kategorie Saugeinlagen.

