Mit der Elternschaft verändert sich vieles: Schlaf, Tagesrhythmus, Prioritäten und oft auch der Blick auf den eigenen Körper. Zwischen Wickeln, Stillen, Trösten und Organisieren gerät leicht in Vergessenheit, dass auch eine Mutter Fürsorge braucht.

Für sich selbst zu sorgen ist kein Luxus
Eine Pause, eine warme Mahlzeit, Unterstützung durch andere oder ein ruhiger Spaziergang sind keine Belohnung, die man sich erst verdienen muss. Sie helfen, Kraft zu sammeln. Bedürfnisse dürfen sich verändern – ebenso wie die Lösungen, die im Alltag funktionieren.
Waschbare Stilleinlagen
Während der Stillzeit können wiederverwendbare Stilleinlagen Kleidung vor auslaufender Milch schützen. Die weiche Saugseite liegt an der Haut, die äußere PUL-Schicht dient als Nässeschutz. Die Einlagen sollten regelmäßig gewechselt werden, sobald sie feucht sind.
Neue Einlagen erreichen ihre volle Saugfähigkeit häufig erst nach mehreren Waschgängen. Waschen Sie sie nach Pflegeetikett in einem Wäschenetz und lassen Sie sie vollständig trocknen. Dauerhaft feuchte Einlagen können die Haut reizen.
Waschbare Stoffbinden
Auch Stoffbinden lassen sich viele Male verwenden. Sie werden mit der weichen Seite zum Körper in die Unterwäsche gelegt und mit Druckknöpfen befestigt. Größe und Saugstärke sollten zur Blutungsstärke und zum persönlichen Komfort passen.
Nach Gebrauch können Stoffbinden mit kaltem Wasser ausgespült und bis zur Wäsche trocken in einem geeigneten Beutel aufbewahrt werden. Entscheidend sind die Pflegehinweise des Produkts; Waschmittelreste sollten gründlich ausgespült werden. Bei ungewöhnlichen Schmerzen, starker Blutung oder Beschwerden beim Stillen hilft eine Hebamme, Stillberatung oder ärztliche Praxis weiter.
Ein freundlicher Gedanke zum Muttertag
Muttersein bedeutet nicht, immer alles allein schaffen zu müssen. Heute – und an jedem anderen Tag – darfst du Hilfe annehmen, Grenzen setzen und etwas wählen, das dir den Alltag leichter macht.

